Schokolade gegen Stress?
Dienstag, August 30th, 2011Schokolade wird aus Bohnen des Kakaobaumes hergestellt. Dabei werden die Kakaobohnen bei hohen Temperaturen geröstet und nach einem Mahlvorgang von den Schalen befreit. Die erzeugte Kakaobutter und die zu Pulver gemahlenen Bohnen (Kakaomasse) werden durch Zugabe von Milchpulver, Zucker und Pflanzenfetten zu einer homogenen Masse vermischt. Nach weiteren Herstellungsprozessen entsteht der Seelentröster für Zwischendurch. Auch für deutsche Schokolade gibt es ein gesetzliches Reinheitsgebot, welches aus dem Jahre 1975 stammt. Je dunkler die Schokolade ist, desto mehr Kakaogehalt hat sie.

thebittenword.com@flickr
Mittlerweile konnten sogar medizinische Anwendungen vom so genannten Göttergetränk in Lateinamerika und Europa nachgewiesen werden. Schon die Mayas und Azteken wussten von der belebenden Wirkung des Kakaogetränks und haben die Kakaobohne als Zahlungsmittel genutzt. Da mag es niemanden wundern, dass bis ins 19. Jahrhundert Schokolade in Apotheken als Kräftigungsmittel vertrieben worden ist. Die verfeinerte Herstellung, der heute bekannten Schokolade, geht auf C. van Houten zurück. Er erfand die Kakaobutterpresse.
Der wohlschmeckenden brauen Masse werden zahlreiche positive Effekte nachgesagt. Schokolade soll nicht nur bedingt durch das Antioxidant Flavanol einen Anti-Aging-Effekt erzielen, sondern auch bei Herz-Kreislauferkrankungen helfen.
Der Stimmungserhellende Wirkstoff Theobromin wird durch das Zerschmelzen des Kakaoproduktes im Mund freigesetzt und begünstigt die Ausschüttung der Körpereigenen Botenstoffe Insulin und Endorphine, welche allgemein als Glückshormone bekannt sind. Durch diesen chemischen Prozess wird ein wohliges Gefühl beim Genießer der beliebten Gaumenfreude erzeugt. Ein kleines Stückchen hilft den Schokoladen-Fans beim Stressabbau und verbessert das allgemeine Wohlbefinden.



